Das Dürrenschöberl, mein 2. Hausberg.
Allerdings im Gegensatz zum 'Stein am Mandl', auf dem ich schon unzählige Male 'oben' war, hab ich diesen Hügel bisher immer verschmäht.
Von vielen Seiten habe ich immer wieder gehört dass er ein wunderbarer Aussichstberg sein soll - dieser Grashügel?
Im Gegensatz zu mir hat mein Bruder den Gipfel schon einmal erklommen, aber auch erst vor ein paar Montaten.
Im Jänner waren wir schon einmal unterwegs, dummerweise verhinderte zuviel Schnee, zu früher Sonnenuntergang und eine zu schöne und lange Pause bei der Mesneralm dass wir ganz raufkamen.
Heute, im Hochsommer sollte es nun doch gelingen.
Start um 11:30 am Bahnhof in Rottenmann.
Klarerweise verlaufen 90% der Strecke im Wald, das stört aber bei der Hitze überhaupt nicht.
Und ruhig ist es hier auch, obwohl ein Schild anderes befürchten lässt.
Aber die nahe Wildbachverbauung ist ja faktisch schon fertig gebaut, das sind wohl 'Relikte'.

An der Mesneralm gehen wir diesmal ohne Pause vorbei.

Mesneralm
Der Gipfel des Dürrenschöberl liegt nicht, wie man annehmen möge, beim Gipfelkreuz, sondern etwa 25m östlich und ganze 2m höher genau bei der Panoramatafel.
Zumindest lt. Auskunft eines auch gerade anwesenden Wanderers - zuständig für die Wartung des Kreuzes und der Tafel.
Bei der nächsten Revision des Gipfelkreuzes wird diese Tatsache berücksichtigt ;-)

Marmortafel am Gipfel. Im Hintergrund Blick über Admont ins Gesäuse.

Gipfelkreuz
1,5 Stunden Gipfelpause. Zeit genug für eine ausführliche Rast und andere wichtige konspirative Tätigkeiten.

'Notwendige' Utensilien.
Nein, wirklich Sorgen muss ich mir um meine Jause nicht machen.
Dieser Prachtbursche zieht es eher vor sich zu verziehen. Warum er das allerdings verkehrt herum in einen viel zu kleinen Spalt versucht, wird mir ewig ein Rätsel bleiben.


Gross und laut kontra Klein und Leise.
Ich kann nur bestätigen: die Aussicht ist wirklich phantastisch, 360Grad Berge, Berge, nichts als Berge.

Panorama: Hochhaide, dahinter Gr. Bösenstein, Moserspitz, Diewaldgupf, Seegupf und Stein am Mandl (von links).

Panorama: Liezen, rechts dahinter der Grimming und Dachstein sowie links die Wölzer Tauern.

Panorama: Totes Gebirge mit Liezener und Warscheneck (rechts der Bildmitte).

Panorama: Trieben, dahinter Seckauer Alpen.

Panorama: Admonter Kaibling, Sparafeld, Admonter Reichenstein, Hochtor. (von rechts)
Beim Abstieg locken natürlich wieder einmal die leckeren Schwarzbeeren, ein kleiner Vorrat für daheim muss auch noch mit.

Um etwa 18:15 erreichten wir wieder den Parkplatz, nach etwa 1000hm, 9km und 6,5h.
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