Eine lange Tour steht am Plan:
Röthelstein Überquerung und danach noch die Rannerwand.
Allerdings sollten sich unsere Wege nach der Wanderung trennen, RandomTox musste Richtung Norden fahren.
Also mein Bike in RandomToxs Auto gepackt und zum Bärenschützparkplatz gefahren.
Um 07:00 starteten wir raus Richtung Mixnitz, zum Einstieg auf den Röthelstein.
Um 11:00 hatten wir ein Treffen mit unserem Supportteam wieder am Parkplatz vereinbart - es blieb also nicht allzu viel Zeit.
Im Aufstieg gabs dann eine Überraschung, was zum Teufel macht ein Fischkopf hier mitten im Wald und wie kommt er her?

RandomTox in Action
Schon bald erreichen wir die Drachenhöhle, gut bewacht von einer grossen Herde Waldgeister.

Auf der Flucht
Eine Inspektion der Höhle müssen wir ob unseres knappen Zeitplans leider verschieben.
Als rechts daran vorbei und den geländetechnisch schwierigsten Teil in Angriff nehmen.

Riesiges Höhlenportal einer riesigen Höhle
Weiter oben, auf einem tollen Aussichtsplatzerl, unsere erste Pause.
Wie immer hat RandomTox einen halben Lebensmittelladen als Proviant in seinem Zauberrucksack eingepackt ;-)

Wandender Lebensmittelladen
Allzulange können wir den Ausblick leider nicht geniessen, die Zeit drängt.

Geniessen

Ausblick auf unser nächstes Ziel

Im Hintergrund der Schwaigerkamm und der Hochlantsch
Also weiter in den Sattel bei der 'Bucheben' und dort den Jägersteig hinunter, spannender Abstieg im Eiltempo.
Noch bevor wir zum Parkplatz kommen erreicht uns unser Supportteam und begleitet uns auf der nächsten Runde Richtung Rannerwand.
An der Hans-Kerrlhütte vorbei gehen wir zuerst auf nettes Hochplateau über dem Einstieg der Klamm.
Danach teilweise über Forstwege, Waldwege und 'wild' hinauf auf den Harterkogel.
Hier trennen sich allerdings unsere Wege.
RandomTox und das Supportteam gehen noch Richtung Ranerwand, Hirten und durch die Klamm zurück.

Pause
Ich entschliesse mich an diesem sonnigen Platz noch ein kleines Nickerchen zu machen.
Nach einiger Zeit wachte ich auf und musste interessiert feststellen
dass ich von gut 20 kleinen Echsen umringt bin, allerdings nur ein paar
Sekunden lang - flutsch und weg waren sie.
Wohl oder übel mache ich mich gegen 13:00 auf den Rückweg.
Es ziehen Wolken auf, vor mir liegen noch gute 50km Radlweg nach Graz.
Also im Laufschritt wieder hinunter in die Klamm, Umwege gibts nicht.
Unten angekommen muss ich noch kurz zur Quelle rauflaufen, mein Wasservorrat ist zu Ende.
Die vorbeikommenden Sonntagstouristen in Turnschuhen wundern sich schon sehr, wie jemand nach den paar Metern zur Quelle schon so fertig, verschwitzt und dreckig sein kann, sich zur Quelle stürzt und sie fast leer trinkt.
Aber sie machen bereitwillig Platz und lassen mich vor ;-)
Weiter zum Parkplatz und rauf aufs Radl.
Die Wolken verdichten sich schon etwas, ich stehe unter Druck.
Wiedereinmal mache ich den Fehler und fahre den Radweg entlang, genau diese dort vertrödelte Zeit geht mir dann ab als mich gegen 19:00 in Gratkorn das Gewitter von hinten einholt. Erstaunlich welche Kräfte ich jetzt noch mobilisieren kann. Regenhaut über den Rucksack schnalle und Vollgas nach Graz. Kaum bin ich daheim abgestiegen werden aus den paar Tropfen dann ein ordentlicher Schwall. Perfektes Timing.
Die Pizza und das Bier lasse ich mir danach aber servieren...
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