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Mittwoch, 26. Oktober 2005

Von orotl in Berge & Co

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Tags für diesen Artikel: eisenerzer alpen, gert, klettersteig, styrian bastards
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Eisenerzer Reichenstein

Der Eisenerzer Reichenstein steht am Programm.

Gemeinsam mit Gert, Dan und Hefi haben wir die große Runde mit Start auf der Hirnalm, Fahnenköpfl, Vordernberger Mauern, Reichenstein und Krumpensee ins Auge gefasst.


Eigentlich waren Dan und Hefi von mir als Bremser in der Tour gedacht - damit nicht ich immer den Job bei Touren mit Gert übernehmen muss.
Wie so oft kommt es aber dann doch ganz anders...

Um etwa 08:45 starten wir bei der Hirnalm Richtung Barbarakreuz. Den Nebel lassen wir schnell hinter uns...

... und nähern uns relativ zügig dem ersten Ziel dem Grete-Klinger-Steig.
Auf meine Frage an Gert im Vorfeld bezüglich Klettersteigset gabs diese Antwort: "Da rauf hab ich noch nie etwas gebraucht".
Na gut, sooo schlimm ist zumindest der erste Teil nicht.

Die Fahne, ein ausgesprochen tolles Platzerl erreichen wir um etwa 10:30 und geniessen die erste wohlverdiente Pause.

Gleich nach der Fahne wird der Klettersteig etwas schwieriger, aber was sein muss muss sein...

... und so gehts los, rauf zu den Vordernberger Mauern.

Einzig an einer Stelle wartet eine böse Überraschung auf uns: Ein ausgerissenes Stück Stahlseil.
Das schlimme daran ist dass es 'oben' ausgerissen ist - ich hoffe nicht dass jemand damit runtergekommen ist!

Die Aussicht nach Vordernberg ist einfach toll.

Mehrere kleinere Gipfel der Vordernberger Zinken liegen am Weg, grossteils aber in der Flanke zu umgehen. Wenn man will - und ich will es ;-)

Eine unübersehbare Latschengasse weist den Weg.

Blick zurück, der Weg in der Flanke ist deutlich sichtbar.

Endlich auch der Reichenstein im Blickfeld.
Rechts müssen wir rauf und danach links durch den Krumpenhals runter zum Krumpensee.

Teilweise gehts gemütlich und sehr schön auf dem grünen Kamm entlang.

Hier allerdings bequemerweise wieder in der linken Flanke des Grüblzinken zum Rotthörl.

Rotthörl mit dem deutlich erkennbaren Abstieg Richtung Krumpensee.
Die Abkürzung fassen Gert und ich zwar kurz ins Auge, aber der Wille auf den Gipfel zu kommen lässt wohl keine Chance.

Endlich sehe ich den Erzberg auch mal von oben.

Aja meine Lieblingszene.
Erwähnte ich schon den Sachverhalt mit den Gert-Bremsern Dan und Hefi?
Erstaunlicherweise hat sich das Blatt gewendet, Gert hat wohl einen sehr schlechten Tag erwischt und die beiden übernahmen nahtlos die Führungsarbeit - und ich erst recht wieder hintennachhechelnd.
So wundert es nicht dass ich ausnahmsweise mal vor Gert am Gipfel ankomme.
Und beim Blick zurück sehe ich einen Bergläufer der leichten Laufschrittes am total erschöpften Gert vorbeidrippelt...

Blick zurück bis zum Fahnenköpfl.

Grüblzinken, deutlich erkennbar der Weg in der Flanke.

Nach dem Gipfel gehts wohin? Klar zur Hütte!

Ich glaube über diese Szene wundert sich jeder Wanderer, ich denke aber nicht dass damit wirklich jemand raufgeradelt ist!

Nach der wohlverdienten Pause gehts Richtung Reichhals, Abschied von der toll gelegenen Hütte.

Nocheinmal ein letzter Blick zum Erzberg.

Den Reichhals als letzten Gipfel auf der Route erreichen wir realtiv locker, auch Gert hat sich schon wieder gut erholt.

Und danach das Schönste bei solchen Wanderungen: 'runter' hier Richtung Krumphals und Krumpensee.

Weg zum Krumphals.

Am Krumpensee gehts dann vorbei an der imposanten Karstquelle des Krumpenbaches.

Nach knappen 10 Stunden erreichen wir um 18:30 wieder den Parkplatz bei der Hirnalm.

Knappe 16km und 2000hm liegen hinter uns.
Dunkel ist es geworden - müde bin ich auch, aber wieder einmal eine wunderschöne Wanderung erlebt.


 

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